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Vogelscheuche
Vogelscheuche (Episode)
Staffel 1
Episode 11
Originaltitel Scarecrow
Deutscher Titel Vogelscheuche
Lauflänge 42:43 Minuten
Ausstrahlung
Weltpremiere 10.01.2006
Deutschlandpremiere 14.01.2008
Produktion
Regie Allan Kroeker
Drehbuch John Shiban
Transkript Bitte einfügen
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Nächste Episode Der Wunderheiler


Vogelscheuche ist die elfte Episode der ersten Staffel von Supernatural und die elfte Episode der gesamten Serie.

Zusammenfassung

Sam und Dean finden endlich den Kontakt mit ihren Vater, der ihnen aber mitteilt, dass sie aufhören sollen, nach ihm zu suchen, und sie auf einen anderen Geisterjägerjob schickt. Sie sind frustriert über die ausweichende Art ihres Vaters und Sam geht alleine los, um ihn zu finden, während Dean zurückbleibt, um seinem Vater zu gehorchen. Dean untersucht ein kleines Dorf in Indiana, wo ein Pärchen jedes Jahr zur selben Zeit verschwindet und findet heraus, dass die Farmer sie einem heidnischen Gott opfern, der die Form einer Vogelscheuche hat. Während Sam auf dem Weg nach Kalifornien ist, trifft er Meg, eine junge Rucksacktouristin, die für einen Dämonen arbeitet - was Sam aber nicht weiß.

Burkitsville, Indiana, ein Jahr zuvor: Ein Paar verlässt eine Tankstelle, bei denen sie zuvor erst ihr Auto haben reparieren lassen. Sie fahren los, doch schon nach einer kurzen Fahrt haben sie erneut eine Panne. Der Mann beschließt, durch den Wald zu gehen, da ihr Handy nicht funktioniert und er in der Nähe der dort gelegenen Obstplantage eine Hütte vermutet. Seine Freundin Holly ist von der Idee weniger begeistert, lässt sich aber dazu überreden, mitzugehen. Auf ihrem Weg durch die Plantage sehen sie eine gruselig aussehende Vogelscheuche. Sie gehen weiter, doch der Zuschauer sieht, wie sich der Kopf der Vogelscheuche bewegt. Nachdem sie ein Rascheln und Knurren im Gebüsch gehört haben, fangen sie an, Panik zu kriegen und beginnen zu rennen. Der Mann fällt zurück und ist verschwunden. Seine Freundin stolpert kurz darauf über seine Leiche. Im Hintergrund sieht man noch das leere Kreuz, an dem zuvor die Vogelscheuche aufgehängt war.

Handlung

Sam geht ans Telefon: Es ist sein Vater! Sam will wissen, wo er ist, aber sein Dad meint, er könne es ihm nicht sagen und er solle ihm einfach vertrauen. Er hat den Dämon gefunden, der ihre Mom und auch Jessica getötet hat, aber will keine Hilfe und er und sein Bruder sollen aufhören, nach ihm zu suchen. John will, dass Sam sich schnell Namen aufschreibt, die er ihm sagt, da dass Gespräch nicht sicher ist. Sie müssen sich beeilen. Sam weigert sich, den Befehl seines Vaters auszuführen. Dean nimmt ihm das Telefon ab und notiert sich sofort die Namen.

Während sie fahren, erklärt Dean Sam, was es mit den Namen auf sich hat, die John ihnen gegeben hat. Es sind die Namen dreier Paare, die nach einem Roadtrip durch die USA nie wieder aufgetaucht sind. Sie verschwanden jeweils in der zweiten Woche im April und immer im selben Teil Indianas. Laut John sollen sie das Verschwinden des nächsten Paares verhindern. Sam stoppt das Auto. Er will nicht einfach blind den Befehlen seines Vaters folgen, sondern ihn und auch den Dämon suchen. Durch den Anruf hat er erfahren, dass sich John in Kalifornien aufhält und dort will er nun auch hin. Es kommt zum Streit mit Dean, da er das Verhalten seines Bruders egoistisch findet. Ihr Dad hat ihnen einen Job gegeben, um das Leben anderer Menschen zu retten. Sam ist der Ansicht, das Dean nicht wisse, wie er sich fühle, da ihre Mutter gestorben ist, als er vier war, Jess aber erst seit sechs Monaten tot ist, und er kann nicht verstehen, warum Dean ihrem Vater so blind vertraut. Dieser erwidert, dass es das sei, was einen guten Sohn ausmache. Sam nimmt seine Sachen aus dem Kofferraum und geht in die andere Richtung. Dean fährt alleine davon.

Dean kommt in Burkitsville an. Er denkt kurz darüber nach, Sam anzurufen, lässt es aber dann und befragt die Einheimischen nach dem letzten verschwundenen Paar, aber keiner scheint sie gekannt zu haben. An der Straße trifft Sam auf ein Mädchen, das er fragt, wo sie hin will. Sie will es ihm nicht sagen, schließlich könnte er ja ein Verrückter sein. Als ein Auto anhält und nur sie mitnehmen will, steigt sie ohne zu zögern ein. Er fragt sie, ob sie diesem Mann wirklich mehr vertraut als ihm, was sie definitiv bejaht.

Dean ist in dem Haus der Tankstelle angekommen, in der das Paar auch war, doch auch die Einwohner sagen, dass sie sich nicht an das Paar erinnern. Lediglich ein Mädchen namens Emily erinnert sich an sie, als sie das Tattoo des vermissten Mannes auf einem Foto wieder erkennt und plötzlich erinnern sich auch die anderen. Dean macht sich auf denselben Weg, den das Paar damals gegangen ist, und währenddessen schlägt sein "Ghost-O-Meter" aus. Er hält an, entdeckt die Vogelscheuche und an ihr das Tattoo des Toten. Zurück in der Stadt unterhält er sich mit Emily, die in der Stadt bei ihrer Tante und Onkel wohnt, seit ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall gestorben sind als sie 13 war. Die Vogelscheuche sei schon immer da gewesen.

Als Sam am Busbahnhof erfährt, dass der Bus erst am nächsten Tag fährt, will er Dean anrufen. Er wird von Meg angesprochen und es stellt sich hweraus, dass auch sie nach Kalifornien will. Sam erklärt ihr auf die Frage, was so Wichtiges dort wäre, dass es etwas sei, das er schon lange gesucht hat, worauf sie nur entgegnet, dass er nach so langer Zeit dann sicher auch noch einen Tag warten kann. An der Tankstelle findet Dean indessen ein Paar, dass bei Sonnenuntergang Autoprobleme hat, jedoch weiter ihren Roadtrip machen wollen. Er bietet ihnen an, das Auto umsonst zu reparieren, damit sie schneller losfahren können, aber sie schlagen das Angebot aus. Er versucht sie vor der Gefahr zu warnen, was sie aber verschreckt und annehmen lässt, dass es Dean ist, von dem die Gefahr ausgeht. Der Inhaber der Tankstelle hat inzwischen den Sheriff gerufen, der ihn schließlich aus der Stadt begleitet.

Sam unterhält sich mit Meg, wobei sich heraus stellt, dass sie in ungefähr derselben Situation ist, wie er selbst: Meg ist von ihrer Familie weg, weil sie ihr Leben nicht so führen wollte, wie ihre Eltern sich das vorgestellt haben. Dann stoßen sie darauf an, ihr eigenes Leben zu führen, und nicht das eines anderen.

Das Pärchen von der Tankstelle geht durch den Wald, da sie wieder eine Autopanne hatten, und merken, dass sie etwas verfolgt. Man sieht den Hacken der Vogelscheuche. Als die beiden anfangen zu rennen, laufen sie direkt in Dean hinein, der die Vogelscheuche mit einem Gewehr zurückwirft. Die drei laufen zum Auto und werden dabei immer noch von der Vogelscheuche verfolgt, als sie dort jedoch ankommen, ist sie verschwunden. Dean und Sam telefonieren miteinander und Dean erzählt seinem Bruder, was passiert ist. Sie haben die Vermutung, dass es sich bei den Geschehnissen um eine Opfergabe für irgendeinen heidnischen Gott handelt, der im Gegenzug dafür sorgt, dass die Stadt sicher ist. Um herauszufinden, um was für einen Gott es sich handelt (und infolgedessen wie man diesen tötet), hat Dean nun ein Treffen mit einem Professor am örtlichen Community College. Er versucht sich noch bei Sam zu entschuldigen, der ihm das jedoch abnimmt, indem er sagt, dass es ihm auch leit tue. Dean sagt ihm noch, dass er recht hatte und sein Leben so führen muss, wie er das möchte. Er beneide dies und sei stolz auf ihn, erklärt er.

Am College findet Dean mit Hilfe des Professors heraus, um welchen Gott es sich handelt. Dieser besetzt die Vogelscheuche und nimmt die Opfer (immer ein Mann und eine Frau) entgegen. Seine Kraft erhält er durch einen alten Baum. Wenn er den Baum also tötet, tötet er damit den Gott. Als er gehen will, wird er vom Sheriff niedergeschlagen. Die Stadtbewohner, die es als ihre Aufgaben ansehen, die Stadt zu beschützen, bringen Emily in den Keller, in dem auch Dean festgehalten wird. Die beiden sollen nun das Opfer für den heidnischen Gott werden, da ihnen nur noch einen Tag bleibt, um es dem Gott darzubieten. Emily selbst hatte keine Ahnung, was ihr Familie die ganzen Jahre lang getan hat. Weil Sam nur Deans Voicemail erreicht, will er sofort zu ihm, was Meg nicht verstehen kann. Sie will, dass er mit nach Kalifornien kommt, aber er kann nicht. Es geht um seine Familie!

Unterdessen hat Dean Emily alles erzählt, aber sie kann nicht recht glauben, dass ihre Tante und ihr Onkel ihr das antun könnten, will Dean aber helfen, den Baum zu finden. Ihrer Meinung nach kann es sich nur um den ersten Apfelbaum handeln, aber sie weiß nicht genau, wo er steht. Etwas später werden beide von den Bewohnern Burkitsvilles abgeholt und an zwei Bäume gefesselt. Sie rechtfertigen das Opfer ihrer eigenen Nichte damit, dass das Wohl der Stadt über das des Einzelnen steht. Als es Nacht geworden ist, hören die beiden Geräusche im Gebüsch, aber es ist nicht die Vogelscheuche, sondern Sam. Er bindet beide los, doch die Bewohner wollen sie aufhalten. Die Vogelscheuche, die mittlerweile jedoch auch unterwegs ist, um ihr Opfer entgegen zu nehmen, tötet statt Dean und Emily deren Tante und Onkel. Die anderen flüchten.

Am nächsten Tag gehen Dean, Sam und Emily zu dem ersten Baum und Emily brennt diesen nieder, wodurch der Spuk sein Ende nimmt. Sie nimmt kurz darauf einen Bus nach Boston. Sam sagt Dean, dass er nun doch mit ihm weiterfährt. Er will zwar immer noch ihren Vater finden, aber nachdem dieser weg ist und auch ihre Mutter und Jessica, sind nur noch die Brüder übrig. Sie müssen das alles zusammen durchstehen. Meg ist wieder per Anhalter gefahren. Sie holt einen Kelch aus ihrer Tasche und sagt, sie müsse einen Anruf machen. Der Fahrer möchte ihr sein Handy leihen, aber sie sagt, es handle sich um eine andre Art von Anruf. Sie nimmt ein Messer, schneidet ihm die Kehle durch und lässt sein Blut in den Kelch fließen. Dann ruht sie mit einem Finger durch das Blut, sagt etwas auf Latein und redet durch die dadurch entstanden Verbindung mit jemanden. Sie verstehe nicht, warum sie Sam hatte gehen lassen sollen, wo sie doch ihn und seinen Bruder so einfach hätte töten können, aber sie akzeptiert es und antwortet "Ja, Vater."

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